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Lead, Bouldern, Speed - Disziplinen Wettkampfklettern

Lead, Bouldern, Speed – Disziplinen Wettkampfklettern

Im internationalen Wettkampfklettern wird in insgesamt drei Disziplinen geklettert: Lead-Klettern (oder Schwierigkeits-Klettern), Bouldern und Speed. Die IFCS (International Federation of Sports Climbing) richtet dabei Wettkämpfe in den in den Kategorien Männer, Frauen, Jugend, Junioren etc. auf unterschiedlichen Niveaus aus. Die Wettkämpfe finden dabei ausschließlich an künstlichen Kletterspots statt.

Bouldern

Bouldern bezeichnet das ungesicherte Klettern in relativ geringen Höhen von bis zu 4 Metern. Ungesichert bedeutet dabei, dass der Kletterer nicht durch einen Klettergurt bzw. ein Kletterseil gesichert ist. Verletzungen bei Stürzen werden durch ein sogenanntes Crash-Pad (dicke Bodenmatte) vermieden.

Ziel je Durchgang ist das Lösen eines Boulderproblems, also das Durchsteigen einer Route bis zum Topgriff. Dieser muss mit beiden Händen drei Sekunden gehalten werden, damit das Problem als abgeschlossen gilt. Je weniger Versuche ein Athlet für ein Boulderproblem benötigt, umso höher ist seine Punktzahl. Zusätzlich kann auch durch das Erreichen eines markierten Griffs im Verlauf der Route gepunktet werden.

Gewonnen hat der Sportler, der mit den wenigsten Versuchen die meisten Topgriffe erreicht hat.

Lead Klettern

Beim Lead-Klettern stehen die Kletterer vor der Aufgabe eine Route Onsight im Vorstieg zu klettern – idealwerweise bis zum Ende. Nach den Regeln der IFSC sind die Routen dabei mindestens 15 Meter lang und werden für den jeweiligen Wettkampf “maßgeschneidert”.

Die Kletterer haben vor Beginn des Wettkampfes die Möglichkeit die Route vom Boden aus zu begutachten. Während des Wettkampfes halten sich alle nicht aktiven Kletterer in der sogenannten Iso auf, einem vom Wettkampfgeschehen abgetrennten Räumlichkeit. So wird verhindert, dass später Startende eine Vorteile aus den Beobachtungen der Routenbegehungen ziehen können.

Bis zum Finale steigt der Anspruch der Routen sukzessive an. Findet sich im Finale kein eindeutiger Sieger, klettern also mehrere Sportler die finale Route bis zum Ende bzw. bis zur gleichen Höhe und haben diese Kletterer auch in den vorherigen Runden die gleiche Leistung erbracht, so kommt es zu einer Superfinalrunde.

Speed

Beim Speed-Klettern ist der Name Programm. Ziel ist es, eine Route im Top-Rope so schnell wie möglich zu klettern. Dabei treten zwei Athleten im K.O.-System gegeneinander an. Die Routen sind idealerweise identisch und liegen mit etwas Abstand nebeneinander. Beide Routen werden von jeden Kletterer durchstiegen, die beiden Zeiten werden dann addiert und verglichen. Der schnellere Kletterer kommt eine Runde weiter.

Seit 2007 gibt es eine einheitliche Regelung beim Speed-Klettern, nach der immer eine exakt 15 Meter hohe Kletterwand verwendet wird. Die dadurch entstehende Vergleichbarkeit ermöglicht damit auch das Messen von Weltrekorden.

Neben offiziellen Bouldern, Lead- und Speed-Wettkämpfen auf internationaler Ebene gibt es zahlreiche weitere  Kletterevents, wie das Rockmaster in Arco, mit anderen Disziplinen. Auch national finden zahlreiche Events mit zum Teil leicht abgewandeltem Reglement statt.


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