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Henkel, Leiste, Sloper - Klettergriffe im Überblick

Klettergriffe – Henkel, Leiste, Sloper & Co.

Klettergriffe – Henkel, Leiste, Sloper & Co.

Mit Hilfe der Klettergriffe werden in Kletterhallen die unterschiedlichsten Routen in die Wände geschraubt. Je nach Form der Griffe kann dabei die Schwierigkeit der Passagen der Route variiert werden. Im Folgenden sollen die unterschiedlichen Griffe etwas näher betrachtet werden.

Dabei sei vorausgeschickt, dass es unzählige Arten von Griffen gibt. Denn mit Klettergriffen sollen ja Strukturen simuliert werden, die in der Natur vorkommen – und deren Anzahl ist unendlich. Unser Anspruch ist es daher, die wesentlichen Griffarten vorzustellen.

Obergriff

Als Obergriff werden Klettergriffe bezeichnet, die es dem Kletterer ermöglichen von oben zu greifen – die Unterarme zeigen nach unten und es wird wie beim Klimmzug nach unten gezogen. Je nach Ausführung der Obergriffe können die Finger des Kletterers den Griff umschliessen, aufgestellt, halboffen oder gestreckt sein.

Henkel- und Schalengriffe

Henkel- und Schalengriffe

Die wohl bekannteste Form des Obergriffs ist der Henkel. Er kommt insbesondere bei leichten Routen oder an Dächern zum Einsatz. An senkrechten oder überhängenden Wänden bieten Henkel häufig eine gute Gelegenheit kurz zu verschnaufen.

Auch bei einer Leiste handelt es sich um einen Obergriff. Eine Leiste ist ein schmaler Griff, der lediglich mit den ersten Gliedern der Finger gegriffen werden können. Sie sind daher wesentlich schwerer zu klettern als Henkel.

Weitere Beispiele für Obergriffe sind ein positiver Griff und eine Schale.

Untergriff

Quasi das Gegenstück zum Obergriff ist der Untergriff. In der Ausprägung kann der Untergriff dem Obergriff entsprechen. Allein, dass der Untergriff so liegt bzw. montiert ist, dass die Hand von unten greift, unterscheidet die beiden. Auch hier sind unterschiedliche Fingerhaltungen denkbar.

Sloper

Sloper

Sloper

Bei einem Sloper handelt es sich um eine der am schwieigsten zu kletternden Strukturen – der Begriff  “Griff” ist hier schon nicht mehr adäquat. Es sind vielmehr runde Erhebungen im Fels, die maximalen Krafteinsatz fordern und damit zur Königsdisziplin des Klettersports gehören. Eine andere Bezeichnung für Sloper ist Aufleger. Diese Bezeichnung verdeutlicht auch die Schwierigkeit dieses “Griffes”. Die Hand kann lediglich aufgelegt werden, greift jedoch nicht zu. Nur bei Erzeugung maximaler Reibung durch einen hohen Anpressdruck sind Sloper zu bewältigen.

Zangengriff

Leisten- und Zangengriffe

Leisten- und Zangengriffe

Der Zangengriff muss von den Fingern wie mit einer Zange gegriffen werden, dass heisst der Daumen greift von der einen, die Finger oder der seitliche Zeigefinger greifen von der Seite. In der Kletterhalle ähneln Zangengriffe häufig dem Umriss einer Sanduhr oder einer Wasserflasche.

Insgesamt scheint es keine umfassende und durchdeklinierte Kategorisierung von Griffen zu geben – jedenfalls habe ich bei meiner Recherche für diesen Beitrag keine gefunden. Ich orientiere mich daher einem Artikel der Seite bergleben.de,  die sich im Rahmen des Themas “Klettertechnik” auch den unterschiedlichen Griffarten gewidmet hat. Anmerkungen zu meiner Kategoriesierung der Griffe sind daher willkommen!

Zuletzt noch ein Dank an Thomas und das Team von frantic-outdoor.de, die mir gestatten ihre Bilder der Klettergriffe zu nutzen. Bei Thomas habe ich übrigens meine ersten Griffe bestellt und bin sehr zufrieden!

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